Kinojahr 2018

Nachdem zum ersten Mal mit „Solo: A Star Wars Story“ ein Star Wars Film an den Kinokassen gefloppt ist, sind wir gespannt, was uns das zweite Kinohalbjahr 2018 noch zu bieten hat. Zunächst wird Sandra Bullock in „Ocean´s Eight“ als Schwester des durch die Vorgängerteile berühmt berüchtigt gewordenen Gauner Danny Ocean in der bisher von Männern dominierten Ganovenwelt für Aufregeung sorgen. Frisch aus dem Knast gekommen, stellt sie ein Team von talentierten Meisterdiebinnen zusammen, um ihren im Gefängnis geschmiedeten Plan in die Tat umzusetzen: eine Halskette im Wert von 150 Millionen Dollar zu stehlen. Nebenbei rächt sie sich damit auch bei einem fiesen Galeriebesitzer, mit dem sie noch eine Rechnung  offen hat..

 

In „Ant Man and the Wesp“, der Fortsetzung von 2015, kann sich Paul Rudds Scott Lang als Ant Man schrumpfen oder gigantisch groß werden und mit Ameisen kommunizieren. Der Versuch, sein Familienleben mit seinem Superheldendasein unter einen Hut zu bekommen scheitert, da er von seinem Mentor Dr. Hank Pym (Michael Douglas) den Auftrag bekommt, Hope zu finden, die nach einer gefährlichen Mission als vermisst gilt. Unterstützung bekommt der Ant Man dabei von Hopes Tochter (Evangeline Lilly), die als Superheldenwespe über ähnliche Kräfte und Fähigkeiten wie der Ant Man verfügt. Viel Action und außergewöhnlicher Humor machen diesen Film auf jeden Fall sehenswert! 

Gespannt sind wir auf den zweiten Teil der Pantastischen Tierwesen: „Grindelwalds Verbrechen“. Nachdem der erste Teil entgegen vieler Erwartungen doch die Herzen der Zuschauer erobern konnte, versucht Gellert Grindelwald (Jonny Depp) nun nach seinem Ausbruch aus dem Gefängnis noch mehr Anhänger um sich zu scharen, um eine Herrschaft reinblütiger Zauberer gegen Muggeleinflüsse aufzubauen. Einzig der junge Dumblebore (Jude Law), Grindelwalds früherer Freund, wäre in der Lage, ihn aufzuhalten. Dafür braucht er aber die Hilfe seines ehemaligen Schülers Scamander. Dieser macht sich mit der Hilfe von Newt und seinen Freunden in Europa auf die Jagd nach Grindelwald – und gerät dabei in immer mehr komplizierte Verstrickungen, nicht zuletzt, da sich sein eigener Bruder mit Leta Lestrange verlobt, die Newt einst viel bedeutete.

n Umbesetzungen wartet schließlich zum Ende des Jahres mit „Bohemian Rhapsody“ ein biografischer Film über die Erfolgsband Queen auf uns. Die 1970 gegründete Band wird schnell populär und feiert Hit um Hit. Doch hinter der strahlenden Fassade hat der aus dem heutigen Tansania stammende Freddy Mercury (Rami Malek) mit seiner inneren Zerissenheit zu kämpfen und seiner Homosexualität. Schließlich verlässt er die Band, um eine Solokarriere hinzulegen, was ihm ohne seine Mitstreiter allerdings nicht sonderlich gut gelingt. Obwohl er mittlerweile an AIDS erkrankt ist, schafft er es dennoch seine ehemaligen Bandmitglieder wieder zusammen zu trommeln und beim Live Aid einen der legendärsten Auftritte der Musikgeschichte hinzulegen. Ob 2019 das noch übertreffen kann..?